„Man geht aus, um die Welt zu erfahren, und verliert sich dort drinnen, und man kehrt heim, um sich wiederzufinden, und verliert dabei die Welt, die man erobern wollte.“
Vilém Flusser

bio

Bea Lauper und Roland Zemp arbeiten zusammen seit 2003 als freischaffende Fotografen
mit eigenem Atelier/Studio im Luzern. Sie leben mit ihren drei Kindern am Rotsee.

Bea Lauper arbeitet parallel als Dozentin an der Schule für Gestaltung Zürich;
seit 2018 Fachbereichsleiterin Gestalterischer Vorkurs SfGZ.

 

roland

Als Jüngster von sieben, geboren an einem Ort, wo Moor, Kirche, Landmaschinen und Autobahn aufeinander treffen, zog es mich nach abgeschlossener Elektroniker-Ausbildung 'Into the West', wo ich in San Francisco an der Academy of Art die School of Photography besuchte und danach ein paar Jahre in Kalifornien und New York lebte und arbeitete.
Zurück in der Schweiz machte ich mich als Fotograf selbständig mit all den Freuden und Leiden. Geblieben ist die Suche nach Hintergrund und Vordergrund und dem dazwischen.
Am liebsten mit einem Schuss Ironie. 

bea

Studium Kunst & Vermittlung / Ästhetische Erziehung an der Hochschule der Künste Luzern; Schwerpunkt Fotografie. Trimester Fotoprojekt am Instituto Superior de Arte in Havanna. Zuvor Vorkurs an der Schule für Gestaltung, Grundstudium Architektur an der ETH Lausanne und Neusprachliches Gymnasium an der Kantonsschule Aarau. Während des Studiums zehn Jahre Flight Attendant bei der Swissair, was mir ermöglichte, die Welt aus verschiedenen Perspektiven kennenzulernen und immer wieder neu einzutauchen und abzudriften. - Neugierde und Sehnsucht sind mir wichtig, ich liebe Geschichten und Geheimnisse. Geboren bin ich in den 70er Jahren, als Zwillingsschwester und Tochter einer Chemielaborantin aus Dänemark und eines Berner Architekten. Das Eigenständige, das Präzise und das Schöne,alle drei sind mir wichtig. Wobei gerade in der Fotografie auch das grotesk Unscharfe, wo sich alles verbindet und wieder auflöst ebenso faszinierend sein kann. - 


"Ich möchte fast sagen, das Chaos muss in jeder Dichtung durch den regelmässigen Flor der Ordnung schimmern."  
Novalis